NEUIGKEITEN
Hier veröffentlichen wir, was es Aktuelles aus der LucKy Fellow Foundation gibt.
SEPTEMBER/OKTOBER 2026
Bewährtes beibehalten, Neues erkunden
… unter dieses Motto lässt ich die in Kooperation mit dem Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds bereits zum dritten Mal durchgeführte Brüsselfahrt mit Jugendlichen von vier Schulen aus dem Großraum Köln stellen, an der in diesem Jahr – PREMIERE – nur Schülerinnen teilnahmen!
Einen gelungenen Einstieg in das verlängerte Wochenende bot die Stadtführung, zu der wir am Freitagnachmittag vor dem Musée BELvue verabredet waren. Unser Guide verstand es in bewährter Art und Weise bei einem ebenso faktenreichen wie kurzweiligen Spaziergang einen Überblick über die Geschichte Belgiens und die Hauptstadt Europas zu geben.
(Fotos: LucKy Fellow Foundation)
Die Entscheidung, sich anschließend mit belgischen Pommes, vielleicht aber auch Waffeln zu stärken oder bis zum Abendessen zu warten und statt Pizza einmal Muscheln zu versuchen, konnte er uns allerdings nicht abnehmen. Wie gut, wenn es kein Entweder- oder gab, sondern Gelegenheit bestand, im Laufe des Aufenthaltes etliches auszuprobieren.
Abwechslung gab es aber nicht nur beim Essen.
Am nächsten Tag stand das Parlamentarium auf dem Programm. In einem zweistündigen, interaktiven Spiel konnten wir in die Rolle von Mitgliedern des Europäischen Parlaments schlüpfen. In vier Fraktionen aufgeteilt, mit verschiedenen Identitäten ausgestattet und unterschiedlichen Nationalitäten versehen, nahmen wir an Fraktions- und Ausschusssitzungen teil und mussten im Plenum die Position der jeweiligen Fraktion zu Gesetzesvorschlägen zum Klimawandel sowie zu Desinformation und Sicherheit im Internet vertreten und anderen Abgeordneten Rede und Antwort stehen. Das Rollenspiel vermittelt auf unterhaltsame Weise zum einen die Arbeit des Parlaments. Zum anderen ist es dazu angetan, die Abstimmungsprozesse zwischen den Organen der EU – Kommission, Rat und Parlament - besser zu verstehen. Und zeigt darüber hinaus auch, wie zahlreiche Interessengruppen den Gesetzgebungsprozess der EU beeinflussen (möchten).
(Fotos: LucKy Fellow Foundation)
Stets ein Programmhighlight im Norden der Stadt ist der Besuch von Mini Europa, wo die berühmtesten, im Verhältnis 1:25 nachgebauten Gebäude, Denkmäler und Landschaften Europas bestaunt werden können.
Bei der sonntäglichen Führung im MIM Musikinstrumente-Museum bestätigte sich einmal mehr: „Mit Musik geht alles besser“. Natürlich konnten wir nicht an jedem der über 1.200 Ausstellungsstücke verweilen, aber Mitmachen war an fast jeder Station erlaubt: ob am Theremin, bei der Handhabung einer Stimmgabel, dem Aufbau eines Akkordeons oder dem Versuch, einer Posaune einige Töne zu entlocken. Wissen Sie, dass Adolphe Sax, der Erfinder des Saxofons, in Belgien geboren wurde?
(Fotos: LucKy Fellow Foundation)
Mit vielen neuen Eindrücken und etlichen kleinen Souvenirs im Gepäck ging es am Sonntagnachmittag rechtschaffen müde zurück nach Köln, wo der ICE mit nur 20minütiger Verspätung einlief.
JULI/AUGUST 2026
Bedauerlicherweise konnten wir an der Abschlussveranstaltung des Pilotprojekts ‚Wirtschaftskompass‘ in Frankfurt am 18. Juni 2026 nicht persönlich teilnehmen. Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die die Veranstaltung in ihren Räumlichkeiten ausgerichtet hat, hat freundlicherweise Fotos zur Verfügung gestellt, so dass wir einige Eindrücke von der Veranstaltung teilen können – herzlichen Dank!
Der Übergabe der Urkunden und der symbolischen Übergabe des Preisgeldes folgte zeitnah die Überweisung an den Förderverein. Entsprechend der Entscheidung der Schülerinnen und Schüler sollen die Mittel schwerpunktmäßig in die Förderung der Debattenkultur durch Workshops und andere Angebote zur Demokratiebildung fließen.
Schon ein paar Tage später traf sich der Lenkungskreis, um das erste Jahr nochmals Revue passieren zu lassen, Schlussfolgerungen aus den im ersten Jahr gemachten Erfahrungen zu ziehen und die Weichen für das Schuljahr 2026/2027 zu stellen.
Trotz des u.a. von der Bundesschülerkonferenz (z.B. auf dem Deutschen Stiftungstag in Hamburg) nachdrücklich bekundeten Interesses an Finanzen hat die Bildungsministerkonferenz Mitte Juni erneut keinen Beschluss gefasst, dass Deutschland am Finanzkompetenz-Modul der nächsten PISA-Studie 2029 teilnimmt. So ist unser Pilotprojekt zwar – angesichts der tropischen Temperaturen im Juni sei uns der Vergleich erlaubt – nur „ein Tropfen auf den heißen Stein“ und keine groß angelegte Bestandsaufnahme, aber immerhin. Und so freuen wir uns schon heute auf eine Fortsetzung des Projekts im kommenden Schuljahr.
Am 3. Juli 2026 stand die Abiturfeier an der Willy Brandt-Gesamtschule in Köln auf dem Programm. Ein sehr schöner Rahmen, in dem wir die erstmalig von der Stiftung ausgelobten Förderpreise für die Kategorien
- mathematisch-naturwissenschaftlicher Bereich
- sprachlich-gesellschaftlicher Bereich
- besonderes ehrenamtliches Engagement
überreichen durften.
Und auch die Gewinnerinnen/Gewinner dieser Ausschreibung hatten sich Gedanken gemacht, wofür die dem Förderverein zu überweisenden Mittel verwandt werden sollen: Für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe soll im nächsten Schuljahr ein Mental-Health-Workshop angeboten werden. Ziel des 6 Schulstunden umfassenden Workshops ist es, durch ein Mehr an Selbstfürsorge und einer Stärkung des Selbstbewusstseins die mentale Gesundheitskompetenz der Jugendlichen zu fördern.
Wir finden: Hier wie dort eine sehr gute Idee, eine lohnende Investition!
Nach den schweißtreibenden Wochen im Juni freuen wir uns nun auf eine Auszeit und melden uns nach hoffentlich erholsamen Sommerferien gerne wieder.
JUNI 2026
(Foto: LucKy Fellow Foundation)
Mit diesem deutschen Volkslied - Acapella dargeboten zum Ausklang des Senatsempfangs im Hamburger Rathaus in der 1842 von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben geschaffenen Version - wurden die Gäste am Vorabend des DST 2026 auf ganz besondere Weise auf die kommenden zwei Tage eingestimmt.
(Fotos: LucKy Fellow Foundation)
Unter dem Motto „Aus Freiheit handeln“ haben sich mehr als 2.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in unterschiedlichsten Formaten mit der Frage beschäftigt, wie Stiftungen Freiräume für Tatkraft und Innovation schaffen und dabei Verantwortung übernehmen können, gilt es heute doch mehr denn je, die Freiheit zu verteidigen.
Es gab tolle Projekte zu entdecken, wobei wir realistisch genug sind, zu erkennen, dass wir Vergleichbares nicht allein stemmen können. Ungeachtet dessen ist es aber jedes Jahr aufs Neue spannend, bei der einen oder anderen Session „über den Tellerrand zu schauen“, die riesige Bandbreite an Aktionen, die wahnsinnige Vielfalt, das enorme Engagement zu erleben. Und mit einer Fülle an Input und Eindrücken zurückzukehren, die es jetzt zu verarbeiten gilt.
(Fotos: LucKy Fellow Foundation)
Gerne haben wir auch wieder die Möglichkeit genutzt, uns zu diversen Fachfragen „aufzuschlauen“, uns über das Treffen langjähriger Bekannter gefreut und im persönlichen Austausch am Rande des Kongresses neue Kontakte zu knüpfen, mit denen es vielleicht beim DST 2027 in Dresden ein Wiedersehen geben wird.
MAI 2026
Der Wonnemonat ist gekommen und zahlreiche Veranstaltungen werfen ihre Schatten voraus. Und so geben wir gerne einen kurzen Ausblick auf die bevorstehenden „Highlights“.
Noch in diesem Monat steht der DST 2026 auf dem Programm. Passend zum Motto „Aus Freiheit handeln“ ist in diesem Jahr die Freie und Hansestadt Hamburg Austragungsort des größten Stiftungskongresses Europas.
Das gesellschaftliche Engagement der gastgebenden Stadt zeigt sich u.a. darin, dass Hamburg mit 82 Stiftungen je 100.000 Einwohner im Vergleich aller Bundesländer über die höchste Stiftungsdichte verfügt. Zudem beheimatet „das Tor zur Welt“ sechs der finanzstärksten Stiftungen Deutschlands (Stand: 2024).
Für Juni haben wir u.a. die Abschlussveranstaltung für den ersten Jahrgang des Pilotprojekts‚ WirtschaftsKompass‘ in Frankfurt/Main im Kalender notiert.
Anfang Juli freuen wir uns darauf, an der Willy-Brandt-Gesamtschule in Köln die erstmalig ausgelobten Förderpreise vergeben zu können – und uns dann in die Sommerpause zu verabschieden.
APRIL 2026
Der Jahresabschluss 2025 steht. Mit dem Erreichten durchaus zufrieden, freuen wir uns nun auf ein paar ruhige Ostertage.
Und sind froh, dass die in unserem Portfolio befindlichen Werte im Gegensatz zu den Ostereiern, mit denen in den kommenden Tagen unzählige Osternester gefüllt werden, kein Verfallsdatum aufweisen. Was natürlich nicht zwangsläufig heißt, dass es keine faulen Eier im Portfolio geben könnte. Glücklicherweise ist dies bislang noch nicht der Fall gewesen. Vielmehr sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Küken in Form von Spin-Offs geschlüpft, die uns schon viel Freude gemacht haben. Hoffen wir, dass dies so bleibt.
(Foto: Pexels)
FROHE OSTERN!
MÄRZ 2026
„Im Märzen der Bauer die Rösslein einspannt.“ Ob dieses, erstmalig 1905 veröffentlichte Kinderlied heute noch angestimmt würde, wenn es keine Youtube-Videos gäbe?
Und während der Bauer den Acker inzwischen mit Hilfe von Maschinen bestellt, nutzen Andere viele kleine Helferlein für den Frühjahrsputz – sofern sie denn keine Frühjahrsmüdigkeit überfällt.
Letztere hat uns glücklicherweise nicht heimgesucht, gilt es im März doch immer, das zurückliegende Jahr abzuschließen. Der Jahresbericht 2025 nimmt zusehends Gestalt an.
Und das, was wir in 2025 in Form neuer Kooperationsvereinbarungen gesät haben, trägt auch erste Früchte: Demnächst trifft sich die Jury, um über die Preisträger für die in diesem Jahr erstmalig ausgelobten Förderpreise zu befinden.
FEBRUAR 2026
Während sich die Jecken in den Hochburgen des Karnevals auf die verschiedenen Sitzungen und Straßenumzüge freuen, dreht sich bei uns im Februar wieder alles um das Zahlenwerk des vergangenen Jahres; gibt der Abgleich der Prognose- mit den Ist-Daten Auskunft über die Qualität der Planung.
Und während bei den Einen Musik, Büttenreden und Garden für ausgelassene Stimmungsorgen, stimmen wir den ‚Nahallamarsch‘ an, wenn Soll und Haben im Einklang sind.
JANUAR 2026
Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt. Der Kalender füllt sich zusehends mit Terminen. Und schwups - schon wieder ist einer dazugekommen.
Ein Tag im November steht bereits zum zehnten Mal als wiederkehrender Termin fest: die Anerkennung der Stiftung durch die Bezirksregierung Köln in 2016. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit seit Stiftungsgründung verflogen ist. Doch wollen wir uns weniger mit der Vergangenheit beschäftigen, sondern sind gespannt auf das, was 2026 noch bringen wird. Die zurückliegenden Jahre haben in vielerlei Hinsicht gezeigt: Unverhofft kommt öfter als man denkt. Und so wird auch in diesem Jahr ein gehöriges Maß an Flexibilität gefragt sein.
DEZEMBER 2025
NOVEMBER 2025
In den zurückliegenden Wochen durften wir so manche Premiere erleben - sowohl im Inhaltlichen wie im praktischen Doing.
Gut zwölf Monate nach der Vorstellung von ganz unterschiedlichen Ideen hat der intensive Austausch unter den Beteiligten zwecks Konkretisierung von Intention und Inhalten der jeweiligen Projekte jüngst seinen Abschluss in entsprechenden Kooperationsvereinbarungen gefunden.
Anfang Oktober haben wir unsere erste Kooperationsvereinbarung mit einer Schule geschlossen. Und haben die Unterschriftsleistung durch die Schulleiterin ebenso wie die Stifterin im Kreis der engagierten Lehrkräfte, die das Projekt schulseitig begleiten, gerne im Bild festhalten. Wir freuen uns sehr, dass im Schuljahr 2025/2026 an einer Gesamtschule in Köln erstmalig der von uns in drei Kategorien ausgelobte Förderpreis vergeben werden wird.
(Fotos: LucKy Fellow Foundation)
Im zweiten kürzlich finalisierten Projekt möchten wir in einer zunehmend komplexen, globalisierten und stark finanzwirtschaftlich geprägten Welt gemeinsam mit der Stiftung, die uns 2018 unser erstes (Bildungs-)Projekt beschert hat und der Zeitung, hinter der laut dem seit 1960 prägenden Werbespruch „immer ein kluger Kopf steckt“, an einer Schule in Frankfurt im Rahmen einer zweijährigen Pilotierung einen Impuls in der ökonomischen Bildung setzen.
Wobei der Abschluss mit digitalen Unterschriften besiegelt wurde –für die Stifterin ein Novum.
Hier wie dort sind wir auf die Resonanz unter den Schülerinnen und Schülern sehr gespannt.
OKTOBER 2025
Frankfurt Calling
In Abwandlung des weltweiten Charterfolgs von Falco aus dem Jahr 1985 ‚Vienna Calling‘ teilen wir nachstehend gern einige Eindrücke der diesjährigen Fahrt nach Mainhattan. Der Ausflug bot wieder eine abwechslungsreiche Mischung aus Information, Austausch und Freizeit.
Beim Besuch des Neuen Jüdischen Museums konnten sich zwölf Schülerinnen und Schüler aus dem Programm ‚PlanBildung‘ des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds in einem Workshop mit „Jüdischem Leben in Deutschland“ vertraut machen.
Foto 1: Ankunft Museum (Außenaufnahme), LucKy Fellow Foundation
Und beim Vergleich zwischen jüdischen, muslimischen und christlichen Gebräuchen z.B. für die Bereiche Fest- und Ruhetage sowie Essenszubereitung feststellen, dass es neben unterschiedlichen Ritualen durchaus auch Ähnlichkeiten in den Gepflogenheiten gibt. Auch bei der anschließenden Führung gab es etliches zu entdecken: Wussten Sie, dass Moritz Daniel Oppenheim der erste Jude war, der an einer Kunsthochschule Malerei studieren durfte?
Foto 2: Moses, LucKy Fellow Foundation
Wie vielfältig das Judentum ist, zeigt anschaulich die Videoinstallation „Ask the Rabbi!“ Während für orthodoxe Juden eine Frau als Rabbiner unvorstellbar ist, gibt es im liberalen Judentum durchaus Rabbinerinnen, die wie ihre männlichen Kollegen als Gelehrte die Tora interpretieren – und hierbei die Auslegungen stärker der jeweiligen Zeit anpassen.
Nach einem Pausensnack gab es auf der Stadtführung ‚Im Herzen Europas: Frankfurt, gelebte Vielfalt, Freiheit und Demokratie‘ erneut viel Input: vom jahrhundertealten Handels- und Finanzplatz und der Europäischen Zentralbank über die Paulskirche und die Pläne zum Bau des Hauses der Demokratie bis zum Römer, Karl dem Großen und der Neuen Altstadt. Das abschließende Quiz bot Gelegenheit unter Beweis zu stellen, was von der informativen, aber leider recht verregneten Führung hängengeblieben ist.
Fotos: LucKy Fellow Foundation
Bis zum gemeinsamen Abendessen blieb noch genügend Zeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.
Zum Auftakt des zweiten Tages ging es im Geldmuseum der Deutschen Bundesbank ‚Mit zehn Objekten durch die Geldgeschichte‘. Hätte es zu Zeiten von Goethe bereits den EURO gegeben, hätte dieser auf seiner Italienreise nicht beklagen müssen „Mit dem verschiedenen Gelde … ist es eine tagtägliche Not.“
Foto 7: Vor dem Geldmuseum, LucKy Fellow Foundation
Bei der anschließenden Schifffahrt auf dem Main hatten sich die grauen Regenwolken verzogen, so dass sich der Blick auf die Skyline von Mainhattan auch von Deck aus genießen ließ - ein schöner Ausklang des zweitägigen Ausflugs.
Foto 8: Route auf dem Main, LucKy Fellow Foundation
SEPTEMBER 2025
Schon wenige Tage nach Einstellen der beschwingten Feriengrüße war es mit der Leichtigkeit des Sommers vorbei. Völlig unerwartet ist mit Andreas Buschmann, Geschäftsführer des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, am 8. Juli 2025 im Alter von 50 Jahren nicht nur ein langjähriger Kooperationspartner, sondern ein von uns auch persönlich sehr geschätzter Wegbegleiter gestorben.
Wenngleich inzwischen mehrere Wochen ins Land gegangen sind, können wir es immer noch nicht fassen. Und so werden wir uns Ende des Monats mit einem weinenden und einem lachenden Auge auf den Weg nach Frankfurt/Main machen. Betrübt, dass er bei der anschließenden Feedbackrunde nicht mehr dabei sein wird, sind wir überzeugt, dass es ganz in seinem Sinne ist, wenn wir diese Reise – als Teil eines mit ihm 2019 aus der Taufe gehobenen Bildungsprojektes - wie geplant durchführen. Der entsprechende Bericht folgt.
(Foto: LucKy Fellow Foundation)
JULI/AUGUST 2025
„Es ist viel zu heiß.“ Ob die deutsche Version von Peter Alexander oder das englische Original „Too Darn Hot“ u.a. von Aretha Franklin interpretiert – bei diesen, seit Ende Juni herrschenden und für unsere Breitengrade (noch) ungewohnten Temperaturen hat sich derKlassiker aus dem Musical ‚Kiss Me, Kate‘ bei uns als Ohrwurm festgesetzt.
Und damit war die Idee einer Art Stiftungsplaylist für Sommer, Sonne, Hitze geboren.
Wer kennt nicht „Summertime“ aus dem Musical ‚Porgy and Bess‘ von George Gershwin?
Im Juli 1966 von der Kanadisch-Amerikanischen Folk-Rock-Band Lovin‘ Spoon aufgenommen, sorgte Joe Cocker mit seiner Interpretation von „Summer in The City“ vermutlich für eine noch größere Verbreitung.
Aber auch „In The Summertime“ von Mungo Jerry gehört ebenso dazu wie „36grad“ von 2RAUMWOHNUNG.
Für entsprechende Stimmung sorgen auch „Summer Paradise“ von Simple Plan oder „HeatWaves“ von den Glass Animals.
Die genannten Songs sind darüber hinaus ein Anhaltspunkt dafür, dass die Mitglieder des Stiftungsvorstands unterschiedlichen Generationen angehören, was aber - wie die jüngst erfolgte Wiederbestellung von Sabine Graf als Vorstandsmitglied beweist - kein Nachteil sein muss.
In der Hoffnung, dass sich am Ende der Ferien bei niemandem „Summertime Sadness“ einstellt, wünschen wir erholsame Wochen und melden uns im September zurück – sofern wir nicht „Like Ice in The Sunshine“ dahingeschmolzen sind.
JUNI 2025
Abwechslungsreich, informativ, vielfältig …
… – so haben wir den Deutschen Stiftungstag in Wiesbaden erlebt.
Eine gelungene Premiere war die musikalische Eröffnung durch das Blechbläserquartett Tetra Brass.
Beeindruckend und in vielerlei Hinsicht Mut machend die Keynote von Bundespräsident a.D. Joachim Gauck. Nicht staatstragend, sondern sehr nahbar und lebendig. Mehrfach vom Redemanuskript abweichend, verstand es der Gastredner, dem Publikum seine Botschaft – Freiheit – eindringlich zu vermitteln.
Ob beim Besuch des AK Stiftungsprivatrecht und Stiftungssteuerrecht, dem Podium zur professionellen Vermögensstrukturierung nach der Stiftungsrechtsreform oder dem Vortrag im Rahmen des AK Bildung unter der Überschrift ‚Wie Deutschland zur Bildungsrepublik wird‘ – aus jeder Veranstaltung konnten wir etwas für unsere Arbeit mitnehmen. Eindrücklich auch der Arbeitskreis International zum Thema ‚Liberal Democracy under Pressure‘.
Es mag „nur“ eine Randnotiz der Geschichte sein, gleichwohl bemerkenswert: Eine Veranstaltung fand just in dem Hotel stattfand, in dem John F. Kennedy im Juni 1963 zu einem Vieraugengespräch mit dem damaligen Vizekanzler Ludwig Erhard zusammentraf. Wie hatte der amerikanische Präsident bei seiner Amtsantrittsrede am 20. Januar 1961 doch gesagt:
“And so, my fellow Americans: ask not what your country can do for you — ask what you can do for your country.
My fellow citizens of the world: ask not what America will do for you, but what together we can do for the freedom of man.”
Von diesem Gedanken lassen sich viele Akteure der Zivilgesellschaft leiten. Ein Gedanke, dem auch wir uns verpflichtet fühlen – getreu dem Motto der Stiftung ‚Markant – Prägnant – Tolerant‘.
(Foto: LucKy Fellow Foundation)
MAI 2025
In diesem geschichtsträchtigen, an zahlreichen Feier- und Gedenktagen reichen Monat stehen etliche Termine im Stiftungskalender.
So freuen wir uns auf das zu Monatsbeginn anstehende - hoffentlich abschließende - Gespräch zwecks Klärung noch offener Fragen für die Finalisierung einer neuen Kooperationsvereinbarung. Es wäre die erste, von uns direkt mit einer Schule geschlossene Vereinbarung.
Kurz danach steht die erste Vorstandssitzung dieses Jahres an – wieder eine Tour d`Horizon, in der es u.a. den Finanz- und Projektstatus sowie die Liquiditätsplanung wie auch die Wiederbestellung Vorstandsmitglied zu erörtern gilt.
Und last but not least: „Mutig machen. Wie Stiftungen das Miteinander stärken.“ So das Thema des Deutschen Stiftungstags, der in diesem Jahr in Wiesbaden stattfinden wird.
APRIL 2025
„April! April! Der weiß nicht, was er will.“ So lautet die erste Zeile eines Gedichts von Heinrich Seidel. Hierin bringt der 1842 geborene Schriftsteller den Unmut über das unbeständige Wetter zum Ausdruck: wechselhaft, unentschlossen, sprunghaft.
Für das oft als launenhaft empfundene Wetter ist auch die Redewendung „April, April, der macht, was er will“ sehr gebräuchlich.
Zwar haben die Kapriolen an den Finanzmärkten, die seit dem am 2. April in den USA verkündeten „Liberation Day“ an den internationalen Börsen zu beobachten sind, originär nichts mit dem Wetter zu tun, dürften mit Blick auf die weltweiten Handelsbeziehungen aber zu einem ganz besonderen Klimawandel führen.
Ob dieses Experiments einer Operation am offenen Herzen der Globalisierung sind wir nicht zuletzt auf die Quartalsberichte und die damit verbundenen Unternehmensprognosen sehr gespannt. Angesichts der bevorstehenden Feiertage stellen wir uns darüber hinaus - wie vermutlich viele US-Bürger - die Frage, wann sich die Preise für Eier und Wertpapiere in den USA wieder auf einem „Normalniveau“ einpendeln werden.
MÄRZ 2025
Pünktlich zum Weltfrauentag haben wir am 8. März Jahresabschluss und Jahresbericht für das Geschäftsjahr 2024 verabschiedet.
Wenige Tage später waren wir dann zum ersten Mal bei dem Treffen des Arbeitskreises ‚Vermögen und Immobilien‘ dabei. Was für ein Timing! Just am 12. März diskutierten in Frankfurt/Main auch Notenbanker, Marktteilnehmer und Wissenschaftler auf der seit 1999 stattfindenden Konferenz „The ECB and Its Watchers‘ über aktuelle Fragen der Geldpolitik und der Finanzstabilität. Befeuert „von Tweet zu Tweet“ des amerikanischen Präsidenten war hier wie dort war die große Unsicherheit der aktuellen Weltlage ein Schwerpunktthema. Und so boten die Vorträge von drei Chefvolkswirten namhafter deutscher Bankhäuser in ihren Vorträgen ein sehr kompaktes, praxisorientiertes volkswirtschaftliches Seminar zu Fragen rund um Handelsbilanzdefizite, Strafzölle, Inflation, Währungsparitäten, Zinserwartungen und De-Globalisierung. Ob beim Round Table oder in der Pause: Zahlreiche Gespräche kreisten darüber hinaus um ‚Nachhaltigkeit, ESG und die aktuelle Entwicklung der net zero alliance‘.
Auch wenn die Unsicherheit ob der geopolitischen Herausforderungen in den kommenden Monaten nicht weniger werden und die Volatilität an den Finanzmärkten weiterhin sehr hoch bleiben dürfte, sehen wir uns durch den Input des sehr informativen Arbeitskreistreffens zum jetzigen Zeitpunkt in unserer Portfoliostrategie bestätigt. Es bleibt auf jeden Fall spannend.
(Foto: LucKy Fellow Foundation)
FEBRUAR 2025
Alaaf und Helau
Nein – wir wollen keineswegs den Karnevalsvereinen Konkurrenz machen, aber mit Blick auf die fünfte Jahreszeit, die langsam dem Höhepunkt entgegenstrebt, haben wir uns gefragt, ob es nicht eventuell einige Gemeinsamkeiten gibt. Und siehe da:
Worauf freuen sich kleine und große Jecken im Straßenkarneval? Nicht zuletzt auf das Wurfmaterial: Popcorn, Lollis, Knabbereien und andere Kamelle gehören seit jeher dazu. Was für den Karneval die „Kamelle“, sind für uns die Projekte. Manche finden großen Zuspruch, andere bleiben – leider – am Straßenrand liegen.
Und wie fragt der Sitzungspräsident immer, wenn er die nächste Darbietung, ob Tanzgruppe, närrisches Duo, Tollitäten oder Gesangseinlage ankündigt: „Wolle mer se reinlasse?“ Diese Frage stellt sich uns, wenn es um Anlageentscheidungen für das Portfolio geht. Aktie, ETF, Anleihe oder doch Genussschein? Es gibt eine Fülle von Möglichkeiten – fast so bunt wie die verschiedenen Beiträge einer Karnevalssitzung.
Anstatt Breitseiten gegen Politiker jeglicher Couleur zu verteilen, haut unser „Büttenredner“ fleißig Zinsen und Dividenden raus – und das nicht nur in der fünften Jahreszeit. Schließlich gilt wie beim Karneval auch für uns: Ohne Moos nix los.
Und nicht zuletzt die Stiftungsaufsicht würde sich sicherlich auch wundern, wenn wir bei der Abgabe des Jahresberichts den im Karneval allseits beliebten Gassenhauer „Dreimal Null es Null es Null. Denn mer waren en d’r Kayjass en d’r Schull.“ anstimmen würden.
JANUAR 2025
Ist alles im Fluss beim Cashflow?
Aktien-Split, Reverse-Split, Spin-Off – als wäre dies nicht schon genug. Nun müssen wir uns auch mit dem demnächst anstehenden Delisting einer von uns gehaltenen Aktie beschäftigen und stellen erste Überlegungen an, wie der damit einhergehende Wegfall der Dividende ersetzt werden kann. Da andere Unternehmen für das noch junge Jahr bereits eine, z.T. gravierende Kürzung der Ausschüttung angekündigt haben, stehen wir vor der Herausforderung rd. 10 % unserer Erträge kompensieren zu müssen. Und bei der Wiederanlage der Mittel gilt es neben der Höhe der Ausschüttung auch zahlreiche andere Kriterien zu berücksichtigen, z.B. Häufigkeit der Ausschüttung, Währung, Branche.
Darüber hinaus fragen wir uns natürlich, ob die Produkte, die wir im nachstehenden Foto zusammengestellt haben, nach dem Delisting auch weiterhin unter den bekannten Markennamen im Regal stehen werden.
(Foto: LucKy Fellow Foundation)
Nun geht es aber erstmal frisch ans Werk in Sachen ‚Jahresrechnung 2024‘.








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